
3362 Mauer/Amstetten
Tel: 07475 / 501-5010
Fax: 07475 / 501-2870
Email: lph.mauer@noelandesheime.at
Internet: www.lph-mauer.at
Gegründet: 1.1.1999
Träger: Land NÖ
Plätze max: 175 in 6 Häusern
Krisenintervention: 10
Wohnbetten: 14
MitarbeiterInnen: 109
Heimleiterin:
Birgit Heindl, MBA - DW 5000
Pflegedienstleiterin:
Ilse Bauer, Akadem. Pflegemanagerin - DW 4104


Das PBZ Mauer stellt sicherlich eine Besonderheit unter den Landesheimen dar. Schon allein die baulichen Gegebenheiten - das Heim umfasst 6 Häuser unterschiedlicher Größe, im weitläufigen Parkareal des Landesklinikums Mostviertel Amstetten-Mauer gelegen und räumlich doch beträchtlich von einander getrennt - sind grundlegend anders als in den übrigen Heimen des Landes. Als Teil der 'Kaiser Franz Joseph - Heil- und Pflegeanstalt Mauer Öhling' zwischen 1898 und 1902 errichtet - übrigens eine architektonische Sehenswürdigkeit - existiert die Einrichtung Heim erst seit 1.1.1999.
Die derzeit vorhandenen 175 Betreuungsplätze werden zum überwiegenden Teil von Damen und Herren genützt, die schon seit langer Zeit, oftmals schon seit Jahrzehnten hier wohnen. Ihre psychische Grunderkrankung bzw. geistige und mehrfache Behinderung haben diese Form der Unterbringung notwendig gemacht. Dementsprechend umfassend ist auch das Betreuungsangebot, das von 'Betreutem Wohnen' bis zur Intensivpflege reicht. Kompetente Betreuungsteams kümmern sich um das Wohl der Bewohner. Ein besonderes Augenmerk gilt der 'Beschäftigung' der hier Wohnenden, wobei ihnen ein eigenes Haus für ihre Tätigkeiten zur Verfügung steht. Mit der Inbetriebnahme des generalsanierten Hauses 2 Mitte 2000 wird auch in baulicher Hinsicht modernster Standard erreicht. Hier werden 50 moderne Betreuungsplätze in Ein- und Zweibettzimmern geboten.
Zukünftig steht dieses Heim in erster Linie für jene zur Verfügung , die entweder Betreuung durch psychiatrisch geschultes Personal und die Nähe eines speziellen Akutkrankenhauses benötigen, oder aber aus unterschiedlichen Gründen in anderen Bereichen nicht betreut werden können.
Eine Besonderheit im Betreuungsangebot stellt die Station für Krisenintervention dar, die sich nach einem speziellen Konzept mit Personen beschäftigt, die neben einer geistigen Behinderung oder Minderbegabung vor allem große soziale Probleme haben. Dies geschieht in engem Kontakt mit den Bezugspersonen und die Rückkehr in die ursprünglichen Betreuung ist Teil des Konzeptes.