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Kunst & Ehrenamt

Anlässlich des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011 initiierte die ARGE NÖ Heime in Kooperation mit dem Land NÖ die Aktion "Kunst & Ehrenamt".

In jedem Heim wird ein Werk (Bild, Skulptur, ...) entstehen, welches das Ehrenamt auf sehr individuelle Weise darstellen soll - den Künstlern, also unseren Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Ausstellungstermine

Jede Region wird Ihre Kreationen im Rahmen einer Ausstellung präsentieren:


Ab 5. Dezember 2011, dem internationalen Tag des Ehrenamts, sind sämtliche Exponate in einer landesweiten Vernissage im Foyer des NÖ Landhauses zu sehen.

Fotos von der Ausstellungseröffnung

Kunstwerke

Auf dieser Seite werden uns im Laufe des Jahres einige unserer Heime Ihre Kunstwerke zum Thema "Kunst & Ehrenamt" vorab präsentieren.

Landespflegeheim Orth a.d. Donau - Haus St. Michael

Die Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im Haus St. Michael wollen ihr Engagement und den Wert des Ehrenamtes durch ein Bild zum Ausdruck bringen.
Frau Margarete Trenz hat dieses Kunstwerk entworfen und mit Unterstützung ihrer KollegInnen in unzähligen Arbeitsstunden gestaltet.

Der Mensch im Mittelpunkt,
im Austausch von Geben und Nehmen.
Der Mensch im Erleben der Sinne,
im Erfreuen am Dasein.
Der Mensch im Laufe seines Lebens
nicht immer frei von Schmerz und Leid.
Der Mensch, im Herzen die immerwährende Sehnsucht
nach geliebt und angenommen sein.
Den Menschen in seiner Ganzheit erfassen.
 Margarete Trenz

Landespflegeheim Mistelbach - Franziskusheim

Tag für Tag kommen engagierte Mitmenschen ehrenamtlich ins „Franziskusheim“ Mistelbach um den BewohnerInnen Freude zu machen und vor allem Zeit und Glück zu schenken. Diese ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Heimlebens geworden.
Als Dank und kleine Anerkennung wurde von der Leitung des Heimes ein „Kunsterlebnistag“ im Kunsthaus Unterolberndorf für zehn interessierte ehrenamtliche MitarbeiterInnen organisiert.
Unter fachlicher Anleitung der Künstlerin und Kunsthaus-Leiterin Prof. MMag.ª Inna Langner wurde ein gemeinsames Kunstwerk - eine zwei Meter hohe Säule – mit Zeichnungen, gemalten Bildern, Texten und Fotos künstlerisch gestaltet.
Selbst LR Mag.ª Barbara Schwarz, VHR Dr. Otto Huber und BM Markus Koller sind gekommen, malten und zeichneten begeistert mit.
Direktor Klaus Pavlecka war von der kreativen Stimmung und dem einzigartigen Kunstwerk überaus begeistert: „Unsere ‚Säule des Glücks‘ wird einen würdigen Platz in der Eingangshalles unseres Heimes finden.“

Haus der Barmherzigkeit Poysdorf

Im Rahmen des Projektes „Kunst und Ehrenamt“ haben die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen vom Pflegeheim Haus der Barmherzigkeit in Poysdorf in Zusammenarbeit mit dem Künstler Ronald Heberling ein Bild gestaltet.
Die Idee bestand darin, alte Sachen aus der Zeit in der die HeimbewohnerInnen jung waren, als Erinnerung in einen Bild darzustellen.
So wurden viele Dinge des Alltags aus früherer Zeit zusammen getragen, die in diesem Bild Verwendung fanden.
Der Künstler Ronald Heberling fügte die gesammelten Gegenstände zu einem außergewöhnlichen Gesamtkunstwerk zusammen.

Landespflegeheim Laa a.d. Thaya - St. Vitusheim

Das St. Vitusheim in Laa an der Thaya zählt nahezu stolze 70 ehrenamtliche MitarbeiterInnen. So entschied man sich, ein Kunstwerk zu schaffen, das das Wirken der Ehrenamtlichen und damit die Vielfalt des Angebots im Haus darstellen soll.
Mit viel Engagement wurden Schmetterlinge, Blumen und Blätter aus den verschiedensten Materialien wie zum Beispiel Stoff, Keramik und Holz gestaltet und in Form einer Collage an einem großen hölzernen Baum angebracht.
Das gemeinsame Motto des Teams „Gemeinsam sind wir stark“ ziert ebenfalls den Baum des Landespflegeheims Laa an der Thaya.
Auch im Herbst des Lebens entfalten die Blumen ihre volle Pracht. Durch gemeinsame Aktivitäten und gemeinsames Tun kommt Farbe und LEBEN in den Alltag.

Landespflegeheim Retz

Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen waren sehr ideenreich und letztlich setzten sich Regenbogen und Hände als Thema für unser Kunstwerk durch.
"Bring Farbe ins Leben der HeimbewohnerInnnen!"
Der Regenbogen und die Hände symbolisieren die Abwechslung und Freude, welche die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in den Alltag der BewohnerInnen täglich bringen.
Die Farben stehen auch für die verschiedenen Persönlichkeiten und Tätigkeiten der Ehrenamtlichen.
Der Regenbogen mit seinen vielen Farben bringt die Gemeinschaft gut zum Ausdruck.
Auch die Weinrebe war ein Favorit bei der Ideensammlung, so wurde nicht ganz darauf verzichtet. Denn Wein gehört zu Retz, wie der Stephansdom zu Wien.
Assoziationen: Ein Weinstock wächst langsam wie ein TEAM. Viele Beeren ergeben eine Traube - ein TEAM hat viele Mitglieder. Die Qualität des Weines hängt von den einzelnen Beeren ab, ebenso hängt die Stimmung eines Teams von seinen Mitgliedern ab. Mit einem guten Wein, sprich Ehrenamts-Team, haben Alle Freude.

Landespflegeheim Korneuburg - Augustinerheim

Das Kunstwerk aus dem Augustinerheim hat die Form einer abgeflachten Pyramide. Auf allen vier Seiten sind die Hände von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zu sehen.
Die Seiten der Pyramide stellen die vier Elemente dar:
Feuer: Die wärmende, brennende Kraft der Liebe.
Wasser: Die Welle bedeutet Lebendigkeit.
Erde: Diese gibt Kraft und Energie, visualisiert durch die Sonnenblume.
Luft: Diese wird durch die Leichtigkeit und Verletzlichkeit des Schmetterlings dargestellt.
Auf der Spitze des Kunstwerkes ist das Zeichen des Leitbildes angebracht:
Eine Hand mit einem Schmetterling.
„Die schützende Hand, die die HeimbewohnerInnen hält/unterstützt.“
Die vielen helfenden Hände der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen auf den vier Seiten der Pyramide stehen für den Leitspruch des Augustinerheims.

Landespflegeheim Stockerau - Arche Stockerau

Im Landespflegeheim Arche Stockerau entstand in einer Kooperation von Alt und Jung ein außergewöhnliches Kunstwerk.
Das Projekt „Brunnen des Lebens“ ist Jahresschwerpunkt der beiden benachbarten Häuser Landespflegeheim Arche Stockerau und Landeskindergarten St. Koloman.
Das Kunstwerk entstand im freudigen Miteinander zwischen Ehrenamlichen, HeimbewohnerInnen und Kindern.
Das gemeinsame Tun, das Gestalten mit Ton und das Aufbauen symbolisieren den Fluss des Lebens.
So ist ein ganz individueller Brunnen entstanden, der seinen Platz im Garten des Landespflegeheims Arche Stockerau findet.

Landespflegeheim Hollabrunn

„Wer in jungen Jahren einen Rebstock pflanzt, kann in späten Jahren Trauben ernten.“

Das Kunstobjekt aus dem Landespflegeheim Hollabrunn ist ein Rebstock mit Trauben und Blättern in einer Holzweinkiste. Die KünstlerInnen, also die Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, wurden bei der Umsetzung von den Koordinatorinnen und dem Hauswart unterstützt.
Als Grundmaterial dient ein Rebstock - direkt aus dem Weingarten. Trauben wurden aus Modelliermasse gefertigt, Blätter aus Papier gestaltet. Die hölzerne Weinkiste wurde dekoriert.

Pflegeheim der Stadtgemeinde Stockerau

Im Herbst 2010 wurde im Pflegeheim der Stadt Stockerau für die HeimbewohnerInnen ein wunderschöner Innengarten geschaffen, dem unsere MitarbeiterInnen sofort den Namen „Paradiesgartl“ gaben.
Da unser neues Paradiesgartl auch an trüben Tagen benutzt wird, wurde die Idee geboren, auch an diesen trüben Tagen im Paradiesgartl die Sonne scheinen zu lassen.
Damit war der Startschuss gegeben, anlässlich der Aktion „Kunst & Ehrenamt“ durch unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen das Kunstwerk „SONNE“ entstehen zu lassen, welches nun die Wand bei der gemütlichen Garten-Sitzecke ziert.

Landespflegeheim Hainburg

Anlässlich der Aktion „Kunst & Ehrenamt“ entschied sich das Ehrenamts-Team des Landespflegeheimes Hainburg, ein Bild eines Schutzengels zu gestalten.
Ehrenamtskoordinatorin Monika Ivo: „Ein Schutzengel begleitet uns immer - im Leben sowohl als auch im Jenseits, egal wohin wir auch gehen.“
Das Bild zeigt aber nicht nur einen großen strahlenden Engel, sondern auch das Landespflegeheim, unter der Obhut dieses Schutzengels, denn er schützt auch alle darin befindlichen Personen, egal ob HeimbewohnerInnen, MitarbeiterInnen, ehrenamtliche MitarbeiterInnen u.v.m.

Landespflegeheim Wolkersdorf - Margaretaheim

Im Landespflegeheim Wolkersdorf wurde anlässlich der Aktion „Kunst & Ehrenamt“ eine außergewöhnliche und bunte Säule geschaffen:
Plastiken von Händen der ehrenamtlichen HelferInnen sowie BewohnerInnen des Margaretaheims waren Ausgangspunkt für die Arbeit des Teams.

Die Hände wurden auf ausgeschnittenen Platten in Form von Blättern geklebt, mit kräftigen bunten Farben bemalt und spiralförmig nach oben auf einem Mast zu einer collageartigen Skulptur zusammengefügt.

Das Kunstwerk des Margaretaheims symbolisiert eine wachsende positive Energie.

Landespflegeheim Gänserndorf - Barbaraheim

Farbe ist Leben und begleitet den Menschen ein Leben lang. Farbe ist auch eine Heilerin und führt zu glücklichen und erlebenswerten Stunden. Jeder kann mit ihr umgehen und daran Freude finden!
Das waren die Überlegungen für das Projekt zum „Jahr der Freiwilligen“ im Barbaraheim Gänserndorf, ausgeführt vom Maler Gottfried Laf Wurm.
Allen Menschen, die nur in ihrer Kinderzeit malten, ist es oft im Alter unmöglich ein Bild zu gestalten. So wurden bei diesem Projekt keine Leinwände, sondern Teller und Häferl bemalt – Dinge die Menschen ein Leben lang in ihren Händen hatten und ihnen daher vertraut sind.
Das Motto war „ WIR MALEN EUCH EIN MAHL“. Sie deckten damit symbolisch ihren freiwilligen HelferInnen und den BetreuerInnen einen geschmackvollen Tisch und reichten ihnen Farbe zur Freude.
Die freiwilligen HelferInnen wieder umstrickten in „Strickart“-Technik Heilbehelfe des Alltags wie Rollstuhl, Krücken usw. mit bunter Wolle um das „Begreifen und Leben“ mit diesen Dingen fröhlicher und angenehmer zu machen und diese Alltagsgegenstände zu Kunstwerken zu machen.
Die an „Art Brut“ erinnernden Teller und das „Einstricken“ sind wichtige Kunstströmungen des 21. Jahrhunderts und werden in diesem Projekt in  ursprünglicher Form präsentiert.
Der Maler Gottfried Laf Wurm war bei dieser Aktion Ideenspender und Wegbegleiter.

Landespflegeheim Zistersdorf - Elisabethheim

Das Haus Elisabeth kann auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken, wobei die Heimkapelle im Zuge von Umbauten im Jahr 1950 eine Glocke erhielt.
Bei der 100-Jahr-Feier am 28. Mai 2011 wurde zur Erinnerung an das Stammhaus von Schülern des Polytechnischen Lehrganges als "Generationenprojekt" ein „Heim für die Glocke“ - ein Glockenturm errichtet. Die Glocke soll nun zur „Gebetsstunde“ sowie zu den Andachten und Messen in der Heimkapelle läuten.
Daraus entstand auch die Idee, mit den Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sowie den HeimbewohnerInnen des Hauses Elisabeth dieses Bauwerk in künstlerischer Form darzustellen.
Damit wurde ein Symbol des Dankes an die Gründer und Betreiber der Pflegeeinrichtung, dem Polytechnischen Lehrgang für die Errichtung des Glockenturms, Dürr Anlagenbau Ges.m.b.H. für die Finanzierung des Glockenmotors, sowie die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und HeimbewohnerInnen geschaffen.

SeneCura Sozialzentrum Pöchlarn

„Wir sollten durch unser Leben die Erde zum Himmel machen.“
Johannes Chrysostmus

In Zusammenarbeit von ehrenamtlichen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen, BewohnerInnen und dem bekannten Künstler Atanas Kolev aus Pöchlarn wurde eine Vogeltränke für den zukünftigen Rosengarten des SeneCura Sozialzentrums Pöchlarn geschaffen.
Die Idee einen Ort der Begegnung – Näher am Menschen – Näher an der Natur – zu schaffen, wurde unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“ erfolgreich umgesetzt.
Die Tongruppe ist ein Fixpunkt im Haus. In 15 Arbeitsstunden wurden von Ehrenamtlichen und BewohnerInnen 15 kg Ton zu Wolken, Sonne, Mond und Sternen modelliert und anschließend glasiert.
Herr Kolev fügte anschließend die neuen Tonwerke und das „alte Relikt“ – eine Singer Nähmaschine - zum Gesamtbild Vogeltränke zusammen.

Landespflegeheim Scheibbs

Das Ehrenamt bringt Farbe in unser Leben.

Entstehung:
Im Rahmen von Malnachmittagen wurden die HeimbewohnerInnen angeleitet, mit verschiedenen Materialien wie Schwämmen, Walzen, Korken, Federn, Orangennetzen, Steinen, usw. zu arbeiten. Dabei wurde ihnen die Aufgabe gestellt, zu malen, welche Empfindungen sie haben, wenn sie an die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Hauses denken. Die Unterstützung der helfenden Ehrenamtlichen vervollständigte jedes einzelne Bild. So ist es dem Team gelungen, alle mitwirkenden BewohnerInnen aus der Reserve zu locken.
Symbolik:
Dieses Bild drückt die Empfindungen der einzelnen BewohnerInnen gegenüber den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus. So kann man Wärme, Geborgenheit, gute Gespräche, Gemütlichkeit, Freude, wiedererweckte Talente … in dem Kunstwerk erkennen. Die Gesamtheit der Werke stellt treffend dar, dass das Ehrenamt Farbe in das Leben der HeimbewohnerInnen bringt.

Landespflegeheim Melk

Zimmerbrunnen – „Quell des Lebens – Quell der Freude.“

Das künstlerische Konzept zu dem Projekt Zimmerbrunnen des LPH Melk stammt von der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Maria Lederbauer.
Ytongsteine bilden das Grundgerüst des Sockels, welcher anschließend von Ehrenamtlichen wie BewohnerInnen mit Donaukiesel beklebt wurde.
Der Brunnenteil besteht aus einem großen Blumenübertopf, der mit zahlreichen Fliesenbruchstücken in Mosaiktechnik verziert wurde.
Ein Brunnenquellstein und üppige Bepflanzung machen den besonderen Zimmerbrunnen komplett.
Der Zimmerbrunnen hat mit einer Grundfläche von 70 x 70 cm und eine Höhe von ca. 1 m ein stattliches Gewicht von ca. 100 kg.
Nach der Ausstellung wird der Zimmerbrunnen im Wintergarten des Landespflegeheims Melk seinen Platz finden.

Landespflegeheim St. Peter in der Au

Die Idee für eine „Schatztruhe“ entstand bei einer Ehrenamts-Teamsitzung.
Anna Alber, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin die selbst alte Möbel restauriert und bemalt, schlug vor eine Holztruhe zu bemalen. Und so wurde in weiterer Folge die Idee zur „Schatztruhe“ geboren.
Die Schatztruhe wurde an einem schönen Platz im Heim aufgestellt – sie soll die hohe Wertigkeit des Ehrenamtes symbolisieren.
In die Schatztruhe wurden von den Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen Gegenstände wie zB ein Rosenkranz, Spiele, Bücher und Liederbücher gelegt. Diese symbolisieren das Tätigkeitsfeld der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in unserem Haus.
Eine besondere Beigabe ist ein selbst verfasstes Gedicht von der ehrenamtlichen Mitarbeiterin Cäcilia Katzengruber, welches ebenfalls in wunderbarer Form das Aufgabenfeld der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, ihre Aktivitäten und die Feste im Jahreskreis beschreibt.

Psychosoziales Betreuungszentrum Mauer bei Amstetten

Ein Nützlingsheim muss sorgfältig geplant, liebevoll eingerichtet und gerne betreut werden.
Das Ehrenamts-Team des PBZ Mauer bei Amstetten wollte etwas für und mit HeimbewohnerInnen schaffen, das auch in späterer Zukunft für alle sichtbar ist und die Symbolik Ehrenamt treffend darstellt.
So wählte die Gruppe aus vielen Vorschlägen den Bau eines Nützlingsheimes.
Nach der Fertigstellung des Grundgerüstes durch das Ehrenamts-Team wurde das „Heim“ von unseren HeimbewohnerInnen befüllt.
Alle waren mit vollem Einsatz dabei und am Ende sehr stolz auf ihr Werk.
Eines wurde in der Zeit des gemeinsamen Werkens immer wieder deutlich sichtbar: Um ein harmonisches Miteinander zu erreichen, ist eine rege Kommunikation zwischen HeimbewohnerInnen, hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern Voraussetzung.

Landespflegeheim Waidhofen an der Ybbs - Vogelsangheim

Die Idee zu einem Chor wurde bei der Ehrenamtsweihnachtsfeier 2008 geboren, aus Freude am Singen und um das Zusammengehörigkeitsgefühl des Teams zu fördern und zu stärken. Ehrenamts-Koordinatorin Walpurga Bölderl: „Wir sind sehr stolz diesen Ehrenamtschor zu haben, der, so meine ich, einzigartig in Niederösterreichs Heimen ist.“
Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Vogelsangheims haben sich daher für einen musikalischen Beitrag zur Aktion "Kunst und Ehrenamt" entschieden.
Der Chor singt das Waidhofner Heimatlied, das von Frau Regina Wagerer, einer sehr engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterin für diesen Anlass neu getextet wurde.
Das Lied, komponiert vom Ehrenbürger der Stadt Dir. Ed. Freunthaller, zeigt uns die Liebe zur Heimat, dort wo man zu Hause und daheim ist. So zu Hause fühlen sich die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im Vogelsangheim und haben daher dieses Lied gewählt. Die Beweggründe für ihr Kommen und ihren Einsatz spiegeln sich im Text wieder.
Zur Präsentation wurden Noten und Liedtext auch zu Papier gebracht. Im Hintergrund ist die schöne, mittelalterliche Stadt Waidhofen/Ybbs, als Symbol für Verbundenheit und gute Zusammenarbeit zwischen Magistrat und Landespflegeheim abgebildet.
Der alte, goldene Rahmen und das neue, umgeschriebene Lied symbolisieren ein harmonisches Miteinander von Jung und Alt.

Landespflegeheim Mank - Marienheim

Engelsgeige – sowohl begrifflich als auch in der Sache selbst eine neue Erfindung. Als Pendant zur Teufelsgeige – ein Rhythmus und Lärminstrument in der Volksmusik – also mit weißen Flügeln, Wolken und Engels- statt Teufelskopf.

Von den Ehrenamtlichen des Marienheimes wurde die Idee der Engelsgeige in hervorragendem Teamwork umgesetzt. Alle sammelten, BewohnerInnen häkelten, es wurde gehämmert und geschraubt - im Nu war die Engelsgeige fertig.
Die Begeisterung dafür war wohl deshalb so groß, weil einerseits der Begriff Engelsgeige auch das engelhafte Verhalten der Ehrenamtlichen wiederspiegelt, ganz nach Goethes Ausspruch „Der Menschen Engel ist die Zeit“. Und Zeit spenden die Ehrenamtlichen wahrlich genug.
Und andererseits passt ein Musikinstrument sehr gut zum musikalischen Ehrenamts-Team. Von Resi Blauensteiner (seit 10 Jahren ehrenamtlich tätig) wurde auch prompt ein Liedtext zur Melodie „Die lustigen Hammerschiedgsölln“ geschrieben. Bei der ersten Liedprobe mit der Engelsgeige als Begleitinstrument wurde diese auch zum Maskottchen des Ehrenamts-Teams im Marienheim Mank gekürt.
Ehrenamtskoordinatorin Mathilde Jaunecker: „Ein gelungenes und praktisches Kunstwerk zugleich, das uns noch lange Zeit begleiten wird und im Projekt ‚Kunst & Ehrenamt‘ seinen Ursprung nahm.“

Landespflegeheim Wallsee - St. Severinheim

Symbolisch für „Kunst & Ehrenamt“ lag hier im Mostviertel die Gestaltung eines Obstbaumes mit Blättern aus Mosaik nahe.
Daher machte sich das Team der Ehramtlichen im St. Severinheim daran, das Motiv zu zeichnen, auszuschneiden und anzumalen. Mitwirkende waren EA- Koordinatoren und Seniorenbetreuung, Ehrenamtliche, HeimbewohnerInnen, Hausmeister, Zivildiener, Praktikantin.
Viele Mosaiksteine wurden zu einem Blatt zusammengefügt. Diese Blätter wurden auf Jute geklebt, ausgeschnitten und auf dem Baum mit Silikon fixiert. Die verschiedenen bunten Blätter ergeben die Baumkrone. Abschließend wurde die Baumkrone ausgefugt.
Die Krone des Baumes soll die Einheit zwischen HeimbewohnerInnen, Ehrenamt und hauptamtliche MitarbeiterInnen symbolisieren.
Jedes Blatt ist individuell verschieden – groß oder klein, bunt oder einfarbig, hell oder dunkler- und für die Gesamtheit wichtig, um eine GESUNDE KRONE zu bilden. Denn nur ein gesunder Baum trägt reichlich Früchte zur Ernte.

Seniorenheim der Stadt Haag - Liese Prokop

Eine Bank lädt nicht nur zum persönlichen Ankommen und Entspannen ein. Wer auf einer Bank Platz nimmt, schenkt anderen auch Zeit, sie lässt die Sorgen des Alltags vergessen, sie lädt zum Träumen ein, sie regt zum Sprechen und zum Zuhören an. Die Gartenbank ist ein einladender Treffpunkt für BewohnerInnen und freiwillige MitarbeiterInnen.
Farben und Motive wurden so gewählt, dass sie zum Namensschild des Hauses passen. Die Leitgedanken „Zeit schenken“ und „VergissMEINnicht“ wurden auf die Rückenlehnen geschrieben.
BewohnerInnen und Ehrenamtliche waren zu Beginn mit Pinsel und Farbe mehr als vorsichtig. Doch sehr rasch stellte sich Freude am freien Gestalten ein. Künstlerin Hermine Staudinger unterstützte das Team dabei tatkräftig.
Die Bänke finden ihren Platz auf der West-Terrasse des Heimes. Von dort hat man nämlich einen wunderschönen Ausblick ins umliegende Land.

Landespflegeheim Ybbs an der Donau - Nibelungenheim

Auch im Landespflegeheim Ybbs war das Ehrenamts-Team künstlerisch tätig.
Das Werk aus dem Nibelungenheim setzt sich aus 2 Komponenten zusammen:
Das Hauptbild (80 x 80 cm) ist eine große Mohnblüte. Im Pollenbereich erkennt man deutlich zwei sich ergreifende Hände.
Links und rechts der Mohnblüte wurden 8 kleine Bilder (20 x 20 cm) positioniert. Sie tragen Begriffe aus der Tätigkeit der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im Nibelungenheim.
Das Team kann mit Recht stolz sein auf ein gelungenes Kunstwerk anlässlich der Aktion „Kunst & Ehrenamt“.

Landespflegeheim Amstetten

Projektname: verwurzelt sein! - Wir Menschen vergleichen uns mit einem Baum!

Im Landespflegeheim Amstetten wurde anlässlich der Aktion „Kunst & Ehrenamt“ mit viel Engagement ein symbolträchtiger Baum gestaltet.
Die Wurzeln: Sie verankern und erden uns. Bindung, Herkunft, Familie und Tradition sind wesentlich.
Der Stamm: Er trägt uns wie der menschliche Körper und lässt Rückschlüsse ziehen auf die Bewegtheit des Lebens.
Die Krone: Ist wie das Leben in seiner Vielfalt.
Die Früchte: Was aus den Wurzeln keimt finden wir in unseren Gedanken, Gefühlen, und in unserem Wirken wieder!
Das Ehrenamts-Team des LPH Amstetten: „Der Baum ist das Symbol für unseren ehrenamtlichen Dienst. Er spiegelt die schöpferische Tätigkeit, die Energie und Lebenskraft wieder.“

Landespflegeheim Zwettl - Haus Frohsinn

Das Team des Hauses Frohsinn gestaltete anlässlich der Aktion "Kunst & Ehrenamt" ein Buch, in dem alles Wichtige und Schöne des Ehrenamts eingebracht werden kann - angefangen von Erzählungen über Erlebnisse, von Zeichnungen, über Gedichte und Fotos - der Fantasie wurden keine Grenzen gesetzt.
Das Buch wurde nach individuellen Vorstellungen von einer Buchbinderei angefertigt, die Ehrenamtlichen haben geschrieben, gedichtet, gemalt und in alten Erinnerungen nachgeforscht, um das Buch „zum Leben zu erwecken“.
Motorsägenkünstler Franz Wagesreiter fertigte ein Pult aus Waldviertler Fichtenholz, auch Glas und Granitstein stammen direkt aus der Umgebung.

Haus der Barmherzigkeit - Stephansheim Horn

Silvia Edinger, Lehrerin der Volksschule Horn, „Panartmalerin“ und ehrenamtliche Leiterin der Malgruppe im Stephansheim Horn leitete das Kunstprojekt im Stephansheim Horn.

Als Farbkonzept für die „Panart Malerei“ dienten Naturfarben in Kombination mit Rot. Grundiert wurde mit „Gelb“ der Farbe der Sonne, überzogen mit „Rot“ Energie und Kraft symbolisierend.
Gemeinsam wurden Symbole, die die Arbeit im Heim darstellen sollen entworfen und in das Werk integriert.
Die Bastelgruppe häkelte Werkstücke, in das Gesamtbild eingebunden wurden.

"Honorary Art" (ehrenamtliche Kunst) ist der Name des entstandenen Bildes.

Landespflegeheim Schrems - Moorbadheim

Im Moorbadheim ist man sich einig: "Wir wollen Verbindung schaffen und füreinander da sein. Die Individualität des anderen akzeptieren und seine eigene Individualität zum Vorteil der Gemeinschaft einsetzen. Es soll ein Netzwerk entstehen, welches das Ehrenamt verbindet."

Das Bild wurde in Aquarelltechnik auf Keilrahmen gemalt und stellt eine Gruppe Menschen dar, die sich einem Hilfesuchenden zuwendet.

Das Exponat wurde von interessierten ehrenamtlichen MitarbeiterInnen unter der Leitung von Maria Boigner mitgestaltet. Frau Boigner ist Künstlerin und ehrenamtlich im LPH Schrems mit Malkursen für die HeimbewohnerInnen tätig.

Landespflegeheim Eggenburg

Generationenkette

Die ehrenamtliche Tätigkeit gilt als wichtige Ergänzung in der Betreuung und als Bindeglied von draußen für die HeimbewohnerInnen. Ziel des Projekts war, die Freiwilligkeit und die damit verbundenen Aktivitäten darzustellen. So entstand die Idee der Generationenkette.
Jedes Glied dieser Kette soll ein Bindeglied zum Nächsten sein - nur so kann ein Miteinander entstehen.
HeimbewohnerInnen flochten aus Stoffresten genähte Bändern zu Zöpfen, immer 3 Zöpfe zusammengeflochten ergaben ein Glied der Kette. Die BewohnerInnen waren begeistert und eifrig bei der Arbeit. In die Glieder der Kette wurden alle Aktivitäten der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen mit Bildkärtchen eingeflochten.
Beim Faschingsfest wurde die Generationenkette im Kindergarten von Jung und Alt eingeweiht.

Landespflegeheim Raabs a.d. Thaya - Thayatalheim

Memory-Quilt

Ein faszinierender Gedanke von Ehrenamtskoordinatorin Maria Eisler, ein textiles Bild zu gestalten und gleichzeitig Erinnerungen wach zu halten.

Die kreative Ressource unserer Ehrenamtlichen Mitarbeiterin und begnadeten Patchworkerin Christine Otto wurde dabei angesprochen und ihr Handwerk erfolgreich umgesetzt. Auf Stoff gedruckte Fotos sind von Frau Otto handgenäht zu einem Ganzen „Miteinander“ verbunden worden.

Ein gelungenes Kunstwerk ist entstanden, welches die Tätigkeiten der Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im Thayatalheim wiederspiegelt.

Seniorenzentrum St. Martin Zwettl

Blumen sind Symbol für Leben und Wachstum.
Die Gemeinschaft von HeimbewohnerInnen, hauptamtlichen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen steht ebenso für Leben und Wachstum.
Basis dafür ist Wärme (Sonne), Freude (Licht) und Verwurzelung (Grund, Erde) sowie Liebe.
Nur gemeinsam kann Fruchtbares für die Menschen entstehen.
Aus diesen Gedanken entsprang dieses gemeinsame Bild aus eigenhändig gefärbten Seidentüchern und feiner Stickerei.

Landespflegeheim Weitra - Nordwaldheim

Miteinander

Gemeinsam wurde für das „Kunstwerk“ das Wappen des Hauses ausgewählt. Es wurden verschiedene Materialien wie Holz, Filz, Mosaiksteine, Moosgummi, Wollpompons usw. in mühsamer Kleinarbeit zu Einzelteilen geformt und anschließend zu einem gesamten Werk zusammengefügt. Den Rahmen bilden Fotos verschiedener Hände, die zum einem das „Miteinander“ versinnbildlichen und zum anderen auch die verschiedenen Gesellschaftsgruppen angefangen von den Babys der Mutterberatung, den Kindern der Volks- und Hauptschule die uns immer gerne besuchen kommen bis hin zu den Haupt- und Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, BesucherInnen und letztendlich auch den BewohnerInnen darstellen. Das Kunstwerk soll die Verbundenheit jedes Einzelnen zu unserem Haus zeigen.
Bei der Entstehung selbst hatten alle Beteiligten sehr viel Spaß und auch die Kommunikationsfreude lies sich nicht überhören. Die Freude an der Arbeit stand im Vordergrund, welche sich auch in unserem Kunstwerk widerspiegelt.

Landespflegeheim Wr. Neustadt

Wegbegleiter

So könnte man auch die ehrenamtlichen BesucherInnen bezeichnen – sie begleiten die BewohnerInnen ein Stück ihres Weges.
Das Werk ist ein Gemeinschaftsprojekt der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, der BewohnerInnen und MitarbeiterInnen des Heimes. Unterstützt wurden das Team dabei von der Gestalttherapeutin Ingrid.
Es symbolisiert die Buntheit, die Farbe, die Abwechslung und die Vielfältigkeit, welche die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in den Heimalltag bringen.
Die Einzelteile stellen aber auch die Individualität jedes Einzelnen dar – kein Teil und kein Mensch gleicht völlig dem Anderen.
Im Vordergrund steht jedoch das Miteinander - jeder Mensch ist dem Ganzen und der Gemeinschaft gleich wichtig, wird mit seinen Ideen, Talenten und Möglichkeiten gebraucht und geschätzt.

Landespflegeheim Scheiblingkirchen

Lebenswert - Liebenswert - Wertvoll

Im LPH Scheiblingkirchen wurde ein dreiteiliger Paravent geschaffen, der die drei Stationen (Pflegestation Sonne, Pflegestation Seerose, psychosoziale Betreuungsstation Sprungbrett) des Pflegeheimes symbolisch zum Ausdruck bringen soll.

Jeder Paravent-Teil steht für eine Station - gemeinsam ergeben sie ein Ganzes.
Die Sonne als Symbol des Lebens bringt Freude in unser Dasein. Die verschiedenen Angebote helfen den BewohnerInnen, ihr Leben lebenswerter zu machen.
Die Seerose lebt im Wasser und ist das Symbol dafür, die wechsel-haften Situationen und Herausforderungen in unserem Leben besser meistern zu können.
Die Brücke (Sprungbrett) bedeutet, dass die HeimbewohnerInnen hier eine Hilfestellung erhalten um leichter in den Alltag, in ihre gewohnte Umgebung zurückzufinden.

Landespflegeheim Schlosspark Vösendorf

Das Landespflegeheim Schlosspark Vösendorf folgte dem landesweiten Aufruf zur künstlerischen Darstellung des Ehrenamtes mit einem Bild des Haupteinganges aus Fliesen, Sand, Farben und Papier.
Das Bild des Teams soll Einladung und Willkommen vermitteln.

Die künstlerische Gestaltung der Frontansicht mit Bruchfliesen erfolgte durch Herrn Anton Mandl. Für den Rahmen sorgte Herr Manfred Matejka. Engagierte BewohnerInnen, ehrenamtliche und hauptamtliche MitarbeiterInnen stellten das Bild anschließend fertig.

Alten- und Pflegeheim Mater Salvatoris

Das Team von Mater Salvatoris hat sich für das Symbol des Baumes entschieden, ein mächtiger, in der Erde verwurzelter Baum, der unser aller Leben symbolisiert. Er sollte mit seinen Jahreszyklen, die auch für unser Leben stehen, den Anfang und sowie das Ende darstellen.
Durch die Filz-Technik sollte eine plastische Darstellung des Lebensbaumes, sowohl die alten Kerben in der Rinde, als auch das helle Grün in den frischen Blattspitzen gut gelingen. Zudem war es sehr wichtig, möglichst viele „KünstlerInnen“ zu erreichen. Die einzelnen Blätter konnten ohne großen Platzaufwand gefilzt werden und später an den Baum gehängt werden. Jeder, der Lust dazu hatte, konnte somit seinen Teil zum Projekt beitragen.
Ute Ötsch: „Der Baum des Mater Salvatoris ist sehr schnell gewachsen - von einer kleinen Pflanze beim ersten Arbeitstreffen zu einem mächtigen Baum, im Laufe der weiteren Treffen. Ganz so, wie wir uns das erhofft hatten.“

Landespflegeheim Perchtoldsdorf - Beatrixheim

Die ehrenamtlichen KünstlerInnen des Beatrixheims gestalteten gemeinsam mit Malerin Elisabeth Krimmer (seit 2002 auch ehrenamtliche Mitarbeiterin) ein Bild (Öl/Papier, 40x40 cm). Das ehrenamtliche Team des Beatrixheims möchte mit diesem Logo eine gemeinsame Aussage machen und sich damit präsentieren.

Zwei weite Bögen, die im oberen Teil des Bildes übereinander greifen, symbolisieren das LPH Perchtoldsdorf. Zugleich entsteht durch diese Bögen auch der Eindruck eines großen Eingangstores, erfüllt mit heller Farbe. Nach oben hin und über das Tor hinaus bis zum Bildrand steigert sich die Farbe von Gelbgrün-Türkis–Violett hin zu Lachs–Orange-Ocker und strahlendem Gelb. Die Farben stehen für Freundlichkeit, Licht, Wärme, Sorglosigkeit, Pflege, Kontakt, Heiterkeit, Wohlbefinden und Geborgenheit. Die drei Personen, die das „i“ des Wortes Heim bilden sind optisch im Wort „Heim“ integriert, wirken vertraut miteinander und beschützt.

Landespflegeheim Himberg - Laurentiusheim

Himberger Vielfalt

Unter der Leitung von Ehrenamtskoordinatorin Traude Huber wurde vom Ehrenamtsteam des Laurentiusheims gemeinsam mit den BewohnerInnen ein gemaltes Kunstwerk geschaffen.

Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und die SchülerInnen der Dienstleistungsklasse der Polytechnischen Schule Himberg begleiteten die SeniorInnen im künstlerischen Prozess. Gemalt wurde mit Acrylfarben, den Rahmen fertigte die „Holzklasse“ unter der Leitung von Dipl. Päd. Christof Seyser.
Das Projekt wurde mit vielen berührenden Fotos dokumentiert - ein Fotoalbum begleitet das Werk. Das Ehrenamtsteam gab dem Bild den Namen „Himberger Vielfalt“.

Das Werk spiegelt die Anliegen des Teams, jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit zu fördern und die SeniorInnen im Ausleben ihrer Talente zu unterstützen wieder.

Landespflegeheim Gutenstein - Ferdinand Raimund Heim

Unterstüzende Hände

Die Unterstützung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, ist nicht nur im LPH Gutenstein, sondern auf der ganzen Welt nicht mehr wegzudenken.
Die geschaffene Skulptur des LPH Gutenstein soll die Wichtigkeit der „Unterstützenden Hände“ der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen symbolisieren.
So ist das Kunstwerk nach der Idee unserer Ehrenamtskoordinatorin Martina Brandtner entstanden.
Für die Umsetzung wurde der gebürtige Gutensteiner Künstler Gabriel Siegl um Hilfe gebeten, welcher sofort von der Idee überzeugt war.
Stellvertretend für alle ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, wurde von den Händen der „Ehrenamtlichen“ und ehemaligen Mitarbeiterin Christine Braun ein Abdruck gefertigt.

Landespflegeheim Pottendorf

Nimm Platz und fühl dich wohl – wir haben für jeden den richtigen Stuhl

Drei unterschiedlich gestaltete Stühle symbolisieren die individuellen Bedürfnisse der Menschen in einem Pflegeheim:
Ein Sessel bezieht sich auf die Pflege – er steht für die Hilfestellung die jede/r einzelne HeimbewohnerIn benötigt – für die ganz persönliche und sehr intime Behandlung – er steht auch für die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Patienten und Personal.
Der zweite Stuhl soll heimeliges Wohlempfinden erwecken – er ist kuschelig und symbolisiert das gemütliche Zuhause – das Gefühl der Wärme und der Geborgenheit.
Farbenprächtig und blumig ist der dritte Sessel – er zeigt die Naturverbunden-heit des Heimes auf – wie der Garten der Sinne soll er das Auge erfreuen und die Schönheit der Natur reflektieren – er steht auch für das aktive Miterleben der Jahreszeiten.

Landespflegeheim Berndorf - Haus Theaterpark

Bei uns ist immer Platz für alte Menschen

Haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen sowie BewohnerInnen des LPH Berndorf haben ihre Fähigkeiten eingebracht - in der Puppenwerkstatt, beim Fotografieren, Verfassen und Schreiben der Texte oder bei den Holz und Malerarbeiten. So entstand eine Kreation, welche die Handschrift aller trägt: „Die Brücke der Verbundenheit“

Zwei Puppen auf Säulen symbolisieren jene Menschen, die im Haus Theaterpark leben. Fotos der HeimbewohnerInnen sollen zum Ausdruck bringen, dass es sich nicht nur um Symbole handelt, sondern auch um reale Personen.
Verloren – gefunden: Eine Brücke spannt den Bogen zwischen Begriffen, die wir vermissen und jetzt anderer, neuer Tatsachen.
Der Bogen stellt auch Schutz, Hilfe und füreinander Da-Sein dar, welches Pflegepersonal und ehrenamtliche MitarbeiterInnen mit ihrer täglichen Arbeit einbringen. Fotos und Beweggründe hängen als „Mobile“ von der Brücke und symbolisieren deren Freude an der Aufgabe.
Letztendlich „der leere Sessel“ - ein bildhafter Ausdruck einerseits für den immerwährenden Verlust und andererseits als Sinnbild für „Bei uns ist immer Platz für alte Menschen“.

Landespflegeheim Bad Vöslau - Jakobusheim

Für „Kunst & Ehrenamt“ entstand im LPH Bad Vöslau eine Obstschale mit Inhalt - gestaltet aus Ton. In mühsamer Feinarbeit wurden hohle Früchte kreiert. Eifrigst wurde geformt, geschmiert, gedrückt, wieder verworfen, neu begonnen – bis schließlich vollkommen naturgetreue Früchte entstanden.
Nach dem Trocknen und dem ersten Brennvorgang wurden die einzelnen Früchte möglichst „lebensecht“ bemalt. Gleichzeitig wurden auch die dazugehörige einer Schale aus lauter individuellen Tonzöpfen gestaltet.
Dir. Zorn: "Es war faszinierend zu beobachten, wie kreativ und ehrgeizig sich alle Beteiligten in die Arbeit vertieften. Die BewohnerInnen wurden von den Ehrenamtlichen zum Töpfern motiviert und begleitet. BewohnerInnen mit körperlichen Einschränkungen waren mit Unterstützung der Ergotherapeuten fleißig am Mitarbeiten."

Marienheim Wr. Neustadt

Die Idee zum Projekt im Marienheim ist aus dem Wunsch geboren, den BewohnerInnen des Hauses die Möglichkeit zu bieten, sich individuell einbringen zu können.
Die von uns verzierten Schuhschachteln sind die Bühnen für die Werke der BewohnerInnen und wurden dann als Gesamtkunstwerk in Form eines Hauses montiert.
Da der Garten vom Marienheim für alle sehr wichtig ist, darf dieser natürlich auch nicht fehlen.
So hatten alle interessierten BewohnerInnen die Chance, entsprechend ihrer Begabung, ein eigenes „kleines Kunstwerk“ zu kreieren und somit zum „großen Gesamten“ seinen Beitrag zu leisten.
Ganz nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark!“

Landespflegeheim Neunkirchen

Baum als Schutz

Das LPH Neunkirchen steht in einem wunderschönen Park und so entstand von den BewohnerInnen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen die Idee, einen Baum als Symbol für Ihr Kunstwerk zu wählen. Die künstlerisch begabte ehrenamtliche Mitarbeiterin Frau Regina Peter übernahm die Gestaltung des Bildes.

Der Stamm symbolisiert ein Fundament, das jeder Mensch für eine positive Lebensqualität braucht. Die Baumkrone bietet Schutz und Fürsorge, gibt Kraft und spendet Energie für alle. Auf den Ästen und Verästelungen sind die HeimbewohnerInnen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen abgebildet und stellen die gegenseitige Verbundenheit und die zum Heim dar. Durch das frische Grün der Blätter soll auch die Lebensfreude ersichtlich werden.

Das Team der Ehrenamtlichen ist sich sicher: „Das gemeinsame kreative Schaffen verbindet. Der Baum wird im Anschluss an die Ausstellung einen Ehrenplatz im LPH Neunkirchen finden.“

Landespflegeheim Gloggnitz

Mensch sein

Anlässlich "Kunst & Ehrenamt" haben sich HobbykünstlerInnen des LPH Gloggnitz - HeimbewohnerInnen, das ehrenamtliche Team und MitarbeiterInnen - zusammen gefunden, um in einem kreativen Prozess zwei Skulpturen zu gestalten, welche zu einer Einheit verschmolzen sind. Diese symbolisieren die moderne Anschauung von Kunst, Freiheit, Gefühl und Originalität. Sie sollen verschiedene, gesellschaftliche Schichten wie z.B. Alt - Jung, modern - traditionell, ansprechen und den fantasievollen Umgang mit Kunst beleben. Aber auch den einzelnen Betrachter zu eigenen Gedanken zum Thema “Mensch sein“ inspirieren.
Es ist gelungen, die Sinne der Betrachtenden anzusprechen und zur Diskussion über moderne Kunst und Emotionen anzuregen. Diese Gruppenarbeit belebte den Teamgeist und vertiefte die Zusammenarbeit zwischen HeimbewohnerInnen, ehrenamtlichen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen.
Freude an der Arbeit stand im Vordergrund aller Beteiligten, welche sich in den Skulpturen wiederspiegelt.

Landespflegeheim Baden - Helenenheim

Einmal wöchentlich beteiligen sich BewohnerInnen aller Abteilungen im LPH Baden an der Malgruppe.

Eine junge Heimbewohnerin der psychiatrischen Betreuungsstation wählte das Motiv einer „Pusteblume“ aus. Mit viel Freude, voller Begeisterung und Unterstützung einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin begann sie ihr Werk. Kurz vor der Vollendung des Bildes verstarb sie ganz plötzlich und unerwartet.
Eine Heimbewohnerin auf der Pflegeabteilung feierte im Vorjahr ihren hundertsten Geburtstag. Im Zuge der Feierlichkeiten äußerte sie den Wunsch, ihre Erinnerungen aufschreiben zu lassen. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin war daran sehr interessiert und erklärte sich bereit, ihr dabei zu helfen. Während dieser Zeit verbrachten sie viele gemeinsame schöne Stunden zusammen. Hundert erlebte Jahre wurden in einem Büchlein zusammengefasst.

Die Idee das Bild und das Büchlein auszustellen entstand erst, nachdem beide ehrenamtliche MitarbeiterInnen während bzw. nach der Fertigstellung der Werke ihre liebgewonnen Menschen verloren hatten.

Landespflegeheim Mödling

Die vier Elemente

Acht ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, Maltherapeutin Frau Irene Götting und EA-Koordinatorin Christine Wolf haben ein gemeinsames Bild geschaffen.

Symbole, die Ehrenamtliche in das LPH Mödling einbringen – „Die 4 Elemente“:
Erde: Körper, Wärme, Geborgenheit, Zuspruch, Leben, Standfestigkeit, Wachsen, Vertrauen, Sicherheit
Wasser: Gefühle, Tränen, Lebendigkeit, Leben, Bewegung, Erfrischung, das Fließen, Vergänglichkeit
Feuer: Leidenschaft, Liebe, Wärme, Herzlichkeit, Macht, Kraft
Luft: Leichtigkeit, frischer Wind, Fröhlichkeit, Atmen, Reinigung, Geist, Berührung
Jedes Element braucht das andere um zu existieren, sowie sich eins ins andere fügt bei unserem Tun!

Landespflegeheim Hochegg

Im Zuge von Bauarbeiten im Krankenhaus im Jahre 2010 war die Errichtung einer Staub- und Lärmschutzwand im Pflegeheim notwendig.
HeimbewohnerInnen gestalteten im Zuge eines Kreativworkshops kunstvoll diese Zweckwand.
Diese einmalige Arbeit machte nicht nur Spaß, sondern konnte sich auch sehen lassen.
Das Kunstwerk brachte bunte Farben in den Alltag, anstelle der grauen Rigipswand.
Zu besichtigen ist das Kunstwerk leider nicht mehr, da der Umbau schon längst abgeschlossen ist. Zur angenehmen Erinnerung gibt es nur mehr Fotos davon.

Alten- und Pflegeheim Barmherzige Brüder Kritzendorf

Auch das Team der Ehrenamtlichen im Alten- und Pflegeheim der Barmherzigen Brüder in Kritzendorf hat ein Werk zum Thema "Kunst & Ehrenamt" geschaffen.

Die Grundgedanken des Kunstwerkes basieren auf den Ebenen „Körper - Seele - Geist - Gemeinschaft - Kultur - Hospitalität“.

All diesen Ebenen, aus denen das Zusammenleben in Kritzendorf besteht, wurde von den Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen jeweils ein Zitat zugeordnet.
Diese Leitsätze wurden anschließend in engagierter Handarbeit auf Leinwände gepinselt. Mit Unterstützung des Künstlers Thomas Kosma konnten die Leitgedanken in aussagekräftige Symbole umgesetzt werden. So zum Beispiel ziert nun eine Friedenstaube den Spruch "Man muss der Zeit Zeit lassen!".

Haus der Barmherzigkeit - Clementinum

Die Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen vom Clementinum wollen mit ihrem kleinen Kochbuch die Gemeinsamkeit und Gemeinschaft besonders hervorheben. Der kunstvolle Einband in Patchworktechnik ist ein besonderes Highlight und macht dieses Werk unverwechselbar.
Wenn die Bewohnerinnen und Bewohner des Clementinums Ehrenamtlichen Besuch bekommen, ist das Thema kochen sehr oft ein Garant für Erfahrungsaustausch, Geselligkeit, Erinnerung und vor allem Wertschätzung. Geheimrezepte und Zubereitungstipps werden manchmal preisgegeben und die Heimbewohnerinnen freuen sich, wenn gerade ihr Rezept besonders gut gelingt.
Das Team der Ehrenamtlichen ist sich einig: "Jeden Tag erfahren wir, wie wichtig es ist, einfach "nur" Zeit zu schenken und wir bekommen ein Vielfaches an Freundschaft zurück. Es ist einfach ein gutes Gefühl als Ehrenamtlicher im Clementinum tätig zu sein."
Gutes Gelingen und viel Spaß beim Betrachten dieses kleinen Büchleins wünscht das Team des Ehrenamtes im Clementinum in Kirchstetten.

SeneCura Sozialzentrum Krems - Haus Dr. Thorwesten & Brunnkirchen

Das Kunstwerk wurde von der Ehrenamtlichen Mitarbeiterin Maria Gerhart selbst gemalt. Die Idee dazu wurde im Kreis eines EA-Treffens geboren.
Es sollte die Arbeit unserer Ehrenamtlichen im Heim symbolisieren und bestmöglich darstellen. So entwickelte sich der Grundgedanke "Bring Licht in die Herzen".
Dieses galt es nun künstlerisch umzusetzen und so wurde beschlossen es so direkt und wenig abstrakt wie möglich zu malen. Ergebnis war dieses Werk: Licht das direkt in Herzen strahlt!

Und genau das tun die Ehrenamtlichen Tag für Tag: Sie bringen Licht in den Alltag unserer Bewohnerinnen und Bewohner, sie bringen Licht in ihre Herzen, in dem sie einfach für sie da sind.

Landespflegeheim St. Pölten - Haus an der Traisen

Im "Haus an der Traisen" wurde das Kunstwerk unter das Motto "Gemeinsam" gestellt und in interdisziplinären Zusammenarbeit geschaffen - die Vision: Wenn viele ein gemeinsames Ziel haben, kann viel erreicht und bewegt werden. Viele kleine Mosaiksteine, viele Hände und Ideen schaffen GEMEINSAM ein großes harmonisches Miteinander.
Die Grundkonstruktion wurde von dem ehrenamtlichen Mitarbeiter Kurt Angerer in sechzigstündiger Arbeit präzise angefertigt. Es folgte die künstlerische Gestaltung direkt im Heim: Den ersten Mosaikstein, ein großes Herz, plazierte Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner. Das Kunstwerk wurde im Anschluss voll Freude und Enthusiasmus durch die BewohnerInnen, MitarbeiterInnen, BesucherInnen und Angehörige immer weiter mit bunten Mosaiksteinen bestückt.
Auch bei der Namensfindung für das Kunstwerk sollte sich jeder einbringen können, unter allen Vorschlägen hat sich "Durchblick" durchgesetzt.
Der zukünftige Standort wurde im Eingangsbereich des "Haus an der Traisen" festgelegt - ein fruchtbares und verbindendes Projekt findet damit seinen Abschluss.

Landespflegeheim Herzogenburg - Martinsheim

Interessierte Ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die Ehrenamts-Koordinatorinnen, Pflegedienstleitung und Heimleitung stellten sich gemeinsam der Frage: Was ist Ehrenamt? Was bedeutet Ehrenamt für uns im Martinsheim?
Der Grundgedanke war: Menschen brauchen Menschen, Menschen brauchen Wärme, Menschen brauchen Zuneigung und Zeit - das ganze Leben lang.
Daher wurde dann die Idee geboren, passend zur Region rund um Herzogenburg, die ja auch eine Weingegend ist, diese Symbolik mit einem Weinstock darzustellen.
Dieser wurde plastisch, malerisch und mit echten Materalien gemeinsam auf 4 Bildern verewigt, die damit auch diesen Lebenszyklus und den gegenseitigen Gewinn durch die ehrenamtliche Tätigkeit,  für HeimbewohnerInnen, ehrenamtliche MitarbeiterInnen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen darstellen sollen.
Den Abschluss bildet, der von den ehrenamtlichen MitarbeuterInnen selbst verfasste Text:
Die Traube braucht Sonne,
Menschen brauchen Menschen.
Lasst uns Eure Sonne sein.

SeneCura Sozialzentrum Krems - Betreutes Wohnen

Anlässlich "Kunst & Ehrenamt" entstand die Idee, ein "Altarbild" aus Mosaik und Ton zu gestalten, um für die im Haus regelmäßig statt findenden heiligen Messen eine passendere Umgebung bzw. Atmosphäre zu schaffen.
Auf einer Dreischichtplatte aus Fichtenholz wurde mit Hilfe der Künstlerin Frau Regina Preier die Skizze aufgezeichnet und anschließend - mit vereinten Kräften und in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit mit unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und zwei handwerklich sehr begabten Bewohnerinnen - die kleinen Mosaikteilchen aus Fliesen aufgelegt und aufgeklebt. Einige Schüler der HTL Krems fertigten den Rahmen für das Bild an und kümmerten sich um dessen Befestigung. Eine Gruppe der Caritas Werkstätte Schiltern unter der Leitung von Herrn Harald Schedlmayr stellte das aus Ton gebrannte Kreuz her.
Dieses Altarbild soll aber nur bei der hl. Messe zu sehen sein. Um dem Ganzen somit ein multifunktionales Konzept zu verleihen, wurde der Wachauer Künstler Otmar Koch darum gebeten, ein Bild zu malen, welches darüber hängt und die restliche Zeit bestaunt werden kann.

Landespflegeheim Wilhelmsburg

Lebensbausteine

Unter dem Motto "Lebensbausteine" wurden die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des LPH Wilhelmsburg eingeladen, künstlerisch tätig zu sein. Bald war in einer Gruppe die Idee geboren, nach einem Baukastensystem Würfel zu gestalten und daraus ein Haus zu bauen. Die Würfel wurden so mit Bildern beklebt, dass die einzelnen Fronten Themen ergeben. Wie bei "Märchenbilder-Setzkästen" kann durch Wenden ein neues Thema zusammengesetzt werden.
Vorderfront und Giebel zeigen die Fassade des Heimes als Acrylbild von zwei Künstlern gemalt. Ein "Lebensbaum", eine Fotomontage, ein Beitrag mit dem Thema "Der Weg ist das Ziel" und ein Überblick über die einzelnen Gruppen zu "Heim aktiv" zieren die Würfeloberflächen. Das "Kunstwerk" wird von einem Dach bedeckt, das die Sonne darstellt, die ihre wärmenden Strahlen ins Innere des Hauses fließen lässt.
Dir. Viktor Spitzer: "Es ist erstaunlich, mit welcher Begeisterung entworfen und gearbeitet wurde. Mit Stolz können wir sagen, dass unser gemeinsames Werk ein Symbol geworden ist für den engagierten Einsatz der freiwilligen HelferInnen des Ehrenamtes und des Besuchsdienstes, um den uns anvertrauten Menschen Zeit, Freude, Wärme und Geborgenheit zu schenken."
"Wir können mit unserem Engagement die schwere Arbeit der Betreuung pflegebedürftiger Menschen unterstützen und ergänzen", meinen die Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des LPH Wilhelmsburg.

Haus St. Louise Ma. Anzbach

Ehrenamt verbindet

Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Hauses St. Louise der Barmherzigen Schwestern präsentieren die spätgotische Wallfahrtskirche von Maria Anzbach, erbaut im 12. Jahrhundert als ihren künstlerischen Beitrag.
Die Kirche ist das Zentrum des Miteinander. Die BewohnerInnen des Hauses St. Louise haben einen starken Bezug zu ihrer Pfarre und Gemeinde.
So werden gemeinsame Geburtstagsfeiern mit Herrn Mag. Dechant Schuh, Sr. Eva-Maria Dallinger (Seniorenbetreuerin) und den Ehrenamtlichen im Hause St. Louise monatlich festlich gestaltet. Jedes Jahr findet zudem eine Wallfahrt vom Haus St. Louise in die Wallfahrtskirche nach Maria Anzbach statt.
Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus Maria Anzbach, Eichgraben und Neulengbach begleiten und gestalten diese mit den Mitarbeitern und den Barmherzigen Schwestern. Bei diversen Festen im Jahreskreis nehmen auch unsere geschätzten Bürgermeister und Gemeinderäte immer wieder gerne teil.
Die MitarbeiterInnen des Hauses St. Louise danken allen sehr für die wertvolle ehrenamtliche Mitarbeit. Dank gilt auch den Schulen und Kindergärten aus der Umgebung für ihre Beiträge im Austausch zwischen Jung und Alt.
Dieser Zusammenhalt macht für die BewohnerInnen den Lebensabend in St. Louise lebenswert und zaubert Freude in ihre Herzen.

Landespflegeheim Mautern - Severinheim

Von den Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Landespflegeheims Mautern wurde - zum Teil gemeinsam mit HeimbewohnerInnen - ein Bildnis entworfen und hergestellt, welches zukünftig als Blickpunkt im Eingangsbereich des Severinheimes sowohl auf das Ehrenamt im Heim hinweisen soll, als auch die derzeit tätigen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen mit Foto präsentiert.

Die im Kunstwerk integrierte Sonnenblume symbolisiert mit ihren Farben die Ziele der Ehrenamtstätigkeit, nämlich Licht und Wärme in das Heim und für die betreuten HeimbewohnerInnen zu bringen.

Die beigestellten originellen Holzfiguren werden ebenfalls in Handarbeit von den Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen gefertigt und zur Dekoration unseres Heimes verwendet. Zur Freude der HeimbewohnerInnen, MitarbeiterInnen, Angehörigen und BesucherInnen werden diese Werkstücke jahreszeitlich angepasst und von diesen gerne betrachtet.

Marienheim Klosterneuburg

Marienheim Maskottchen

Im Marienheim Klosterneuburg wurde lange gemeinsam mit den Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen überlegt, welches Kunstwerk kreiert werden soll.
So hatte schließlich Herr Leo Berger die Idee, ein Maskottchen für das Marienheim zu entwerfen, das aus Holz gesägt wird.

Direktorin Regina Aigner: "Dieses Maskottchen spiegelt unseren Slogan "Pflege mit Herz" wieder und die Einstellung unserer Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sowie unserer hauptamtlichen MitarbeiterInnen."

Die Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind sich sicher: "Man fühlt die Herzlichkeit in unserem Haus!"

SeneCura Sozialzentrum Purkersdorf

Miteinander - Füreinander

Es ist eine Herausforderung, auch in Pflegeheimen die Qualitäten der früheren Großfamilie wie Geborgenheit, Zuwendung, An- und Zusprache, Hilfestellung und Sicherheit zu vermitteln.

Die Figurengruppe des SeneCura Sozialzentrums Purkersdorf soll das Miteinander und Füreinander der Generationen darstellen.

Aus Draht und Papiermaché wurden Personen geformt:

Der Mann steht für die BetreuerInnen, das Personal, die Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und die Generation der Erwachsenen.
Die Frau im Sessel steht für die BewohnerInnen des Hauses und die Generation der SeniorInnen.
Das Kind steht für den Kindergarten, der zu unserem Haus gehört und für die nächste Generation.
Die Katze steht für die Tiere – die Kaninchen, Ziegen, Katzen und Hunde, die den BewohnerInnen Freude bereiten und für das Verbindende zwischen den Generationen.

Landespflegeheim Tulln - Rosenheim

Web dich ein ins Rosenheim!

Dieses Bild wurde von freiwilligen MitarbeiterInnen, BewohnerInnen und Hauptamtlichen gemeinsam gewebt. Die Idee für das Kunstwerk stammt von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin im Tullner Rosenheim.

Die Verschiedenheit und die Individualität jedes Einzelnen im Rosenheim und die „Verwebung“ miteinander werden durch die bunten Bänder farbenfroh symbolisiert.

Web, web dich ein, web dich ein ins Rosenheim
Gedicht von Doris Cate, ehrenamtliche Mitarbeiterin

Am Tisch liegt schon der Filz bereit,
die Gruppe zeigt Verbundenheit.
Es weben fleißig, voll Elan,
Freiwillige, Bewohner und der Rosenheim-Clan.

Einmal nach unten, einmal nach oben
werden die bunten Bänder gezogen.
Jedes für sich führend sein eigenes Leben,
und doch hat sich daraus ein Muster ergeben.
Als Symbol, dass sie sich können vernetzen,
damit ein starkes Zeichen setzen!

Was im kleinen Rahmen so Anklang fand,
möge im Großen auch werden ein Band,
das den Weg zu vielen Herzen findet,
und uns Menschen miteinander verbindet.

Landespflegeheim Türnitz

Helfende Hand

Das Symbol der Hand soll ein Zeichen für Liebe, Treue,  Geborgenheit und Hilfsbereitschaft sein.

Die helfenden Hände der Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen ermöglichen, Abwechslung in den Alltag der BewohnerInnen zu bringen.
Das Miteinander steht im Vordergrund, denn nur im Team sind wir stark. Das Geheimnis des Glücks liegt in unseren Händen.

Beiliegend zur Skulptur wurde eine Chronik des Pflegeheimes Türnitz von einer Ehrenamtlichen Mitarbeiterin gestaltet. Es wird darauf hingewiesen, dass es viele Möglichkeiten für MitarbeiterInnen und Ehrenamtliche MitarbeiterInnen gibt, den BewohnerInnen ihren Lebensabend liebevoll zu gestalten und unser Haus in eine Oase des Wohlfühlens zu verwandeln.

Marienheim Gablitz

Samenkorn

Sr. M. Judith Lehner hat dieses wundervolle Werk für das Marienheim Gablitz der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser gemalt - nach dem Wort im Johannes-Evangelium „wenn … es aber in die Erde fällt und stirbt, bringt es reiche Frucht“.

Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.
Joh 12,24

Sie hat auch eine Geschichte dazu geschrieben, diese können Sie hier downloaden:
Die Geschichte vom Samenkorn

Das Samenkorn symbolisiert in so vieler Hinsicht das Ehrenamt, ist also ein gelungenes Motiv um Kunst & Ehrenamt zu vereinen.

Caritas Haus St. Elisabeth St. Pölten

Der Mensch in Bewegung

Zu sechst wurde das Konzept ausgeklügelt und mit unendlich viel Spaß und Freude an die Verwirklichung gegangen.
Das Grundelement ist der Mensch, der sich sein ganzes Leben lang bewegt.
Auch das ehrenamtliche Team im Haus St. Elisabeth will auf vielfältige Weise noch einiges bewegen.
Dazu wurde alles, was Geist und Sinne zur Bewegung anregt, aus dem Heimfundus ausgewählt (Tücher, Tastsäckchen, Ringe, Knöpfe, etc.).
Ihr Mensch lebt in Niederösterreich, daher auch u.a. die Farben gelb und blau.
Die Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im Haus St. Elisabeth sind stolz auf ihr Kunstwerk: "Nach anfänglichem Unverständnis für ein Kunstwerk sind wir nun  mächtig stolz darauf! Dieser Auftrag hat uns im Endeffekt näher zusammengebracht und geistig  angeregt."

Was braucht das Ehrenamt  a’ Kunst?
War unverständlich erst für uns!
Doch kamen wir dann zum Entschluss,
dass „DER MENSCH IN BEWEGUNG“ bleiben muss.

Brauchbare Dinge waren zur Stelle,
ob Tastsäckchen, Knöpfe, Tücher und Bälle.
Es wurde genäht und geklebt und gebunden
Und fertig war das Kunstwerk nach Stunden.

Und so hat die Kunst und das Ehrenamt zusammengefunden.

Landespflegeheim Hainfeld

Die Idee dieses Kunstwerkes entstand, weil wie wir alle wissen, das Ehrenamt eine Tätigkeit ist, die mit nichts auf der Welt zu ersetzen ist.
Außer mit Zeit und Liebe, welche die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für die HeimbewohnerInnen aufbringen.

Im Himmel gibt es Engel und wir brauchen sie auch auf Erden.

Aus dieser Idee entstand die Skulptur mit den Flügeln und dem Wappen von Niederösterreich, wo wir leben und uns geborgen fühlen.

Pflegezentrum Langenlois

Seit vielen Jahren besteht eine Kooperation zwischen den SchülerInnen der SPZ mit ihrer engagierten Lehrerin Frau Doris Aschauer und den BewohnerInnen des Pflegezentrum Langenlois.

In sehr regelmäßigen Abständen werden die SeniorInnen von den SchülerInnen besucht, um gemeinsam zu singen, zu spielen, psychomotorische Bewegungsübungen auszuführen, oder - wie im Jänner/Februar dieses Jahres - gemeinsame Kunstwerke zu erschaffen.

Das Motto "Kunst und Ehrenamt" war Anlass, Masken zuerst plastisch herzustellen und diese dann in einem zweiten Arbeitsschritt mit Farbe künstlerisch zu gestalten.

Dafür fanden sich jeweils Zweier-Teams (BewohnerIn und SchülerIn), die hoch motiviert, mit viel Fleiß und noch mehr Spaß an die Arbeit gingen ... die fertigen Kunstwerke können sich sehen lassen!

SeneCura Sozialzentrum Pressbaum

Bauen der Brücke

Jeden Montag wird in der Singrunde des SeneCura Sozialzentrums Pressbaum als Schlusslied gesungen: „Von Mensch zu Mensch eine Brücke bau´n, dem anderen tief in die Augen schau´n. In jedem Menschen das Gute sehn und nicht daran vorübergehn.“

Dieses Lied brachte die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen auf die Idee, eine Brücke zu bauen.
Da viele Bewohnerinnen und Bewohner nicht über diese Brücke in unsere Welt gelangen können, müssen wir  ihnen entgegen gehen.

Auf der einen Seite der Brücke kommen also die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und bringen Ihre verschiedenen Gaben mit, die sie in unterschiedlicher Weise einbringen. Diese Tätigkeiten wurden durch verschiedene Symbole auf der Brücke dargestellt.

Das Team der Ehrenamtlichen ist sich einig: "Wir dürfen immer wieder erfahren, wie dankbar die Bewohnerinnen und Bewohner für dieses „Bauen der Brücke“ sind und wie reich auch wir dadurch beschenkt werden."

Landespflegeheim Klosterneuburg - Agnesheim

Der landesweite Aufruf zur künstlerischen Darstellung des Ehrenamtes nimmt auch im Agnesheim bereits Formen an.
Gemeinsam wurde beschlossen, kleine Leinwände zum Thema „Licht“ zu bemalen. Diese werden zu einem großen Exponat zusammengesetzt, das wiederum „Licht ausstrahlen“ soll.
Damit soll deutlich gemacht werden, dass ehrenamtliche Tätigkeit Licht in den Alltag unserer Heimbewohnerinnen und Heimbewohner bringt.
Nicht nur Ehrenamtliche beteiligen sich am Kunstprojekt, auch BewohnerInnen, die ja untrennbar mit dem Ehrenamt in Verbindung stehen, sind mit Freude am Gestalten dabei.
Freiwillig unterstützt wird dieses Projekt von Kunsttherapeutin Irene Götting, die im Agnesheim Maltherapie anbietet.

Seniorenresidenz HoffmannPark Purkersdorf

Das Kunstwerk aus der Seniorenresidenz HoffmannPark in Purkersdorf ist eine Patchworkdecke.

Diese Decke ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt - gehäkelt, gestrickt, gewebt und genäht von Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen gemeinsam mit den BewohnerInnen des HoffmannParks.

Seniorenanimateurin Marion Windhager: "Die kalte Jahreszeit verhindert ja viele Aktivitäten und da sich Strick- und Handarbeitsrunden bei uns sehr bewährt haben, war das natürlich eine schöne Gelegenheit ein großes gemeinsames Werk in einer angenehmen Plauderatmosphäre gemeinsam herzustellen."

Die Decke hat eine Größe von ca. 2 x 2 m und besteht aus lauter verschiedenen 20 x 20 cm großen bunten Flecken. In der Mitte des Werkes soll noch ein Spruchbanner angebracht werden, aber diesen wird man erst bei der Ausstellung im März 2011 in St. Pölten zu sehen bekommen.

SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth

Wärme, Freude, Hilfe, Unterstützung

Das Ehrenamtliche Besuchsteam des SeneCura Sozialzentrums Grafenwörth besteht aus vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die jeden Tag im Einsatz sind. Trotz aller Aufgaben und Aktivitäten hat ein repräsentativer Teil des Teams Zeit gefunden, an diesem Projekt aktiv mitzuarbeiten.
Künstlerinnen: Eichinger Annemarie, Ettenauer Hildegard, Gebert Herta, Hisböck Anita, Hellerschmied Anna, Höpler Ursula, Horak Herta, Irlacher Ellen, Nastl Gertraud, Rieger Christine, EABT-Koordinator: Thomas Malek

Das Bild soll die Wärme darstellen, die dank der Kooperation und Hilfe der vielen Ehrenamtlichen entsteht. Unsere engagierten Mitarbeiter, die freiwillig ihre Leistung und Liebe den Senioren geben, sind ein wichtiger Bestandteil des Lebens im Sozialzentrum, sie sind wie echte Engel - sie bringen die Wärme und das Licht einer strahlenden Sonne.

"Unser Bild soll Wärme, Zusammenarbeit und Empathie visualisieren: starke, warme Farben, veredelt von einem Hauch Gold, sollen den Betrachtern diese Botschaft und diese Gefühle vermitteln." so die künstlerische Leiterin des Projekts Micaela Piccirillo.