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E-Qalin Zertifikatsverleihung

Niederösterreich setzt im Qualitätsbewusstsein der stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen völlig neue Maßstäbe. Mit E-QALIN, einem explizit für die stationäre Altenpflege entwickelten Qualitätsmanagementsystem, stellen die Verantwortlichen sicher, was erklärtes Ziel dieser Einrichtungen ist: Individuelle Qualität und Steigerung des Wohlbefindens in einer besonderen Lebensphase für die BewohnerInnen einerseits, und ein hohes Maß an Zufriedenheit, durch Miteinbezogensein für die MitarbeiterInnen im täglichen Tun andererseits. Durch E-QALIN, das Niederösterreich als erstes Bundesland Österreichs flächendeckend einführt, wird Qualität messbar.

Das besondere an diesem Qualitätsmanagement-System liegt in der Beteiligung der Betroffenen – MitarbeiterInnen aller Bereiche in einem Heim werden ebenso eingebunden wie die BewohnerInnen der Häuser selbst. Um diesen spannenden Prozess so effektiv wie möglich zu gestalten, braucht es freilich Rüstzeug vor allem für die MitarbeiterInnen. Dieses Rüstzeug kann man in einer absolut praxisorientierten Ausbildung erwerben.

Als Abschluss für diese Prozesse in den Heimen fanden sich am 19. Mai 2010 rund 200 Personen im Haus der Musik, in Grafenwörth ein.
Was daraus wurde, war ein Fest der Qualität, an dem unter anderem unsere Landesrätin Frau LR Mag. Johanna Mikl-Leitner, Hofrat Dr. Otto Huber, Herr Bezirkshauptmannstellvertreter Dr. Josef Wanek, den Hausherrn  LAbg. Bürgermeister Alfred Riedl, der Vertreter der Stadtgemeinde Krems Gemeinderat Primar Hans Mühleder, LAbg. Günter Kraft als Vertereter der Wirtschaftskammer Tulln, Dir. Heinz Stieb als Vertreter des Dachverbandes Lebenswelt Heim, sowie die Raiffeisen Holding NÖ-Wien vertreten durch Mag. Peter Tomanek,  teilnahm.

In ihrer Funktion als  Leiterin des Arbeitskreises Qualität führte Regina Aigner, Heimleiterin aus  dem Marienheim Klosterneuburg durch die Veranstaltung.

 

Ein Einstieg der etwas anderen Art in Form einer schwungvollen Tanzdarbietung der jungen Gruppe „Dance Construction“, welche als  Plattform für TanzschülerInnen, die schon seit über 6 Jahren tanzen und bereits einiges erreicht haben gilt, sorgte für die nötige Leichtigkeit, die es auch in einer so ernsten Thematik wie Qualität braucht.

Veranstaltungen wie diese sind nur durch das ehrenamtliche Engagement vieler DirektorInnenen der NÖ Heime möglich, sondern vor allem auch durch Sponsoren.

In der anschließenden Fragerunde wurden Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner, vHR  Dr. Otto Huber Leiter Abteilung Soziales, ARGE NÖ Heime Obmann Dir. MBA Anton Kellner, in Vertretung des Präsidenten des Dachverbandes Lebenswelt Heim Dir. Heinz Stieb und Mag. Adelheid Bruckmüller Leiterin des IBG – Institut für Bildung im Gesundheitsdienst GmbH, um Ihre Stellungnahme gebeten. Sie veranschaulichten wie vielschichtig die Zusammenhänge in Bezug auf Qualität sind.
Allen Wortmeldungen gemeinsam ist das eindeutige Bekenntnis zur Qualität in den NÖ Heimen, die klare Positionierung aller Verantwortlichen. So ist es beispielsweise Mag. Mikl-Leitner wichtig, den kommenden Herausforderungen der demographischen Entwicklung auch qualitativ gut gerüstet zu begegnen. Für den Obmann der ARGE der NÖ Heime, Dir. MBA Anton Kellner bedeutet das Bewusstsein der Politik, für die entsprechenden Rahmenbedingungen Sorge zu tragen, den Schritt in die richtige Richtung. Und schließlich sieht es vHR Dr. Otto Huber als seine Verantwortung, für die flächendeckende Ausbildung sämtlicher Landes- und Vertragshäuser der NÖ Landesregierung zunächst Sorge zu tragen. Das Qualitätsmanagement selbst soll in NÖ bis längstens 2011 fixer Bestandteil sein.

Die Verleihung der Ausbildungszertifikate wurde von Frau LR Mag. Johanna
Mikl-Leitner, Dir. Anton Kellner und Bgm. Alfred Riedl durchgeführt.

Waren es 2008 bereits 13 Heime in NÖ, die mit dem Qualitätszertifikat ausgezeichnet wurden, so haben bis dato weitere 155 MitarbeiterInnen aus 34 NÖ Heimen EQALIN  abgeschlossen. Weitere MitarbeiterInnen befinden sich gegenwertig noch in Ausbildung.
All diesen Personen gebührt großer Dank für Ihre Anstrengungen.

Und schließlich sorgte ein stimmungsvoller kulinarischer Ausklang zum Ende der Veranstaltung für den nötigen Austausch zwischen den Heimen.

E-Qalin abgeschlossen haben


aus der Region Industrieviertel:
Marienheim Bruck/Leitha, LPH Bad Vöslau, LPH Pottendorf, Seniorenheim Ma. Lanzendorf, LPH Wiener Neustadt, LPH Gutenstein , LPH Vösendorf, LPH Gloggnitz, Pflegezentrum Wiener Neustadt, Alten- u. Pflegeheim Mater Salvatoris, Alten- u. Pflegeheim Laxenburg

aus der Region Mostviertel:
LPH Amstetten , LPH Mank, LPH Melk, PBZ Mauer, LPH St. Peter/Au, LPH Scheibbs, LPH Waidhofen/Ybbs, LPH Wallsee, LPH Ybbs, SeneCura Pöchlarn

aus der Region Waldviertel:
LPH Weitra, LPH Schrems, LPH Zwettl, LPH Raabs/Thaya, Seniorenzentrum Zwettl St. Martin, LPH Waidhofen/Thaya, LPH Eggenburg

aus der Region Weinviertel:
Pflegeheim der Stadtgemeinde Stockerau

aus der Region Zentralraum: Seniorenheim Stadtwald St. Pölten, Alten- u. Pflegeheim Ma. Anzbach, SeneCura Purkersdorf, Pflegezentrum Pottenbrunn, LPH Türnitz